Wie es gerade bei Metalcon steht

am 7. März 2014 von christian
in Metalcon 2.0

Hallo Metalfans,

heute möchte ich euch mal erzählen, wie es gerade steht mit der Entwicklung des neuen Metalcon.
Grundlegend haben wir eine Architektur, die unsere Software-Module in drei grobe Aufgabenbereiche einteilt. Den Kern der Sache bilden die Backend-Services. Diese Server-Programme nehmen Anfragen entgegen und geben die entsprechenden Daten an die anderen Komponenten raus. Diesen Bereich haben wir uns als erstes vorgeknöpft, weswegen wir hier auch schon am weitesten fortgeschritten sind.

Dem gegenüber steht das Frontend, was letztendlich das sein wird, was ihr als User von Metalcon in eurem Browser zu sehen bekommt. Damit wir die anderen Module auf das Frontend maßschneidern können, hat ein Teil unseres Team einen ersten strukturellen Entwurf der Seite erstellt, der vor allem klarstellen soll, welche Daten an den jeweiligen Abschnitten der Seite überhaupt gebraucht werden (hat nichts mit Design zu tun. Es geht dabei wirklich nur um die Anordnung und Zusammenhänge). Dazu haben wir zunächst im Plenum fundamentale Entscheidungen getroffen, wie der Aufbau werden soll, um danach schrittweise eine konkrete Vorstellung zu erarbeiten. Da es etwas kompliziert ist, das ganze direkt in formale/digitale Form zu bringen, haben wir die Webseite erst aus Papier gebastelt. Und zwar so, dass sich innerhalb eines Bereichs durch Umblättern navigieren lässt. So konnten wir feststellen, ob der Aufbau grundlegend funktioniert oder es schon auf dieser Ebene hapert.

Papierentwurf der Metalcon-Views

Papierentwurf der Metalcon-Views

Der dritte und letzte Bereich ist das Bindeglied zwischen Front- und Backend, die sogenannte Middleware. Diese organisiert den Datenfluss zwischen Front- und Backend und ist dabei unter anderem für das Load-Balancing verantwortlich. Das heißt, wenn wir mehrere Backend-Server mit der gleichen Aufgabe haben, verteilt die Middleware die Anfragen gleichmäßig an die Server und sorgt damit dafür, dass die vorhandene Hardware möglichst gut ausgenutzt wird. Das ist im übrigen auch der Clou an der Architektur des Metalcon 2.0: Das System ist darauf ausgelegt, dass zum einen jede Aufgabe von einem eigenen Server übernommen werden kann und zum anderen bei Bedarf auch mehrere Server für die gleiche Aufgabe eingesetzt werden können. Einerseits ist es dadurch extrem unwahrscheinlich, dass die komplette Seite überlastet wird, sondern (wenn überhaupt) nur einzelne Komponenten und andererseits können wir dann nach Bedarf einen zusätzlichen Server hinstellen und das Problem ist gelöst.

In Kürze werden wir wieder richtig intensiv weiterarbeiten und dann gibt es hier auch endlich mehr Posts.

Bis dann

Euer Christian

4 Kommentar zu “Wie es gerade bei Metalcon steht”

  1. Enno

    Hallo Leute,

    Sehr professionelles Vorgehen und beeindruckendes Engagement. Kann mir gut vorstellen was das alles bedeutet. Danke für Eure grosse Mühe! Metal rulez! Viele Grüsse von Mooncry…

  2. Marcel

    Hey Christian, schöner Beitrag. Schade dass er in die Kategorie „Allgemein“ rutschte und nicht in „Metalcon 2.0“. Falls man das noch ändern kann… 😉
    Ansonsten könnte sich von seiten außenstehender Nutzer die Frage stellen, ob man schon abschätzen kann, wie weit das Team ist, wenn man schon eine so gute Struktur erkennt und von „am weitesten fortgeschritten“ die Rede ist (etwaiges angestrebtes Release-Datum zB).

    Gruß und weiterhin viel Erfolg!

  3. christian

    Danke für die Blumen. Die Kategorie hab ich schon korrigiert, gut aufgepasst! 😉
    Die Einschätzung, wie lange es tatsächlich noch dauern wird, lässt sich erst in der kommenden Zeit sinnvoll treffen. Momentan wird sozusagen der Workflow bereinigt. Wir haben uns unter anderem kritisch mit unserer Toolchain auseinandergesetzt und ein Teil des Teams strukturiert gerade das git-repository um. Das soll verhindern, dass wir uns beim Arbeiten unnötig selbst im Weg stehen und so für die nötige Effizienz sorgen.

  4. flymode

    Gerade gelesen. Sehr interessante News, da ich mich selbst im Info-Studium befinde. Der Post ist ja nun doch bald ein Jahr alt. Gibt es das Relaunch-Projekt denn noch? Wie lange müssen wir noch darauf warten? Bzw. gibt es vielleicht sogar die Möglichkeit der Mitarbeit? 🙂

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